Schnelle Fakten zur Formel 1

Die Formel 1 oder auch kurz die F1 wird als sogenannte "Königsklasse" des Automobil-Motorsports bezeichnet.

Formel1

Regeln und Technik

Die vom Automobil-Dachverband FIA ausgeschriebene Weltmeisterschaft für Fahrer und Konstrukteure wird normalerweise mit Fahrzeugen ausgetragen, die den Regeln gemäß der Formel 1 entsprechen, die 1947 in Kraft trat.

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Diese basierten auf früheren, anders benannten Regelwerken, z.B. für Voiturettes, bei denen mit Kompressoren aufgeladene Motoren mit bis zu 1500 ccm erlaubt waren, und Saugmotoren bis zu 4500ccm. Zudem wurde auch eine Formel 2 definiert, nach deren Regeln (Saugmotoren bis zu 2000ccm) die Fahrer-Weltmeisterschaften der Jahre 1952 und 1953 ausgetragen wurde, da nach dem Rückzug des zweimaligen Weltmeisters Alfa Romeo nur noch Ferrari konkurrenzfähige F1-Rennautos vorweisen konnte. Trotzdem dominierte diese Marke auch in diesen Jahren, und gewann mit Alberto Ascari jeweils die WM.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden diverse Grand Prix-Rennen nach den Regeln der F1 ausgetragen. Als der Motorrad-Dachverband FIM für das Jahr 1949 eine WM ausschrieb, reagierte die FIA mit der Ausschreibung einer solchen Meisterschaft für das Jahr 1950. Das erste WM-Rennen wurde am 13. Mai 1950 in Silverstone (England) ausgetragen.

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Für das Jahr 1954 wurde neue Regeln (F1 mit Saugmotoren bis zu 2500ccm oder aufgeladenen Motoren bis 750ccm, F2 bis 1500ccm) eingeführt, worauf sich Mercedes zum Wiedereinstieg entschloß.

In den 1950er Jahren wurde zudem für das 500 Meilen Rennen in Indianapolis WM-Punkte vergeben, obwohl dort nach ganz anderen Regeln gefahren wurde.

Von 1961 bis 1965 wurden die ehemaligen F2-Regeln zur F1 erhoben, zum Ärger der inzwichen dominierenden kleinen britischen Teams, die keine eigenen Motor bauen konnten. Da Porsche bereits solche F2-Rennfahrzeuge baute, ermöglichte dies den Aufstieg in die Formel 1. Doch die Erfolge in den Jahren 1961 und 62 waren begrenzt: es gelang lediglich ein Sieg in einem WM-Lauf, dem GP von Frankreich in Rouen 1962, durch den Amerikaner Dan Gurney.

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Da Rennsportwagen und selbst einige Serienfahrzeuge in dieser Zeit mehr Leistung als die Königsklasse mit ihren gut 220PS aufwiesen, wurden für 1966 die Regeln wieder geändert, durch Verdoppelung der Hubräume (3000ccm Saugmotor, 1500ccm aufgeladen).

In den Jahren von 1967 bis 1982 dominierte der Ford Cosworth DFV V8-Motor die F1, da mehrere Teams mit diesem Motor insgesamt 155 Rennen sowie 12 Fahrer-WM-Titel gewinnen konnten. Nur Ferrari konnte mit einem etwas leistungsstärkeren V12 auch WM-Titel erringen, abgesehen von den Erfolgen von Brabham-Repco in den ersten beiden Jahren.

Ab 1977 führte Renault Turbo-Motoren, mit denen 1979 der erste Sieg gelang. Aber erst ab 1983 dominierten die leistungsstärkeren Turbos, die im Training kurzfristig bis zu 1400PS (Laut Niki Lauda in einem TV - Bericht max. 1600 PS - Qualifikationseinstellung - sogar in Monaco ) freisetzen konnten.

Die bewährten Cosworth-Aggregate mit ca. 500PS wurden daraufhin in der Formel 3000 eingesetzt, die die damalige Formel 2 (2000ccm, 320PS) ablöste.

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Ab 1988 wurden die aufwendigen Turbos verboten und nur noch Sauger bis 3500ccm erlaubt (zur Unterscheidung von der F3000 - 3000ccm Hubraum), die in den Bauformen V8, V10, V12 und sogar W12 eingesetzt wurden. Nach der von Unfällen überschatteten Saison 1994 wurde der Hubraum wieder auf 3000ccm reduziert. Ab 1996 wechselte auch Ferrari vom traditionellen, aber schweren und durstigen V12 auf den vorherrschenden V10, womit der neue Pilot Michael Schumacher drei Rennen gewinnen konnte.

Seit der Saison 2004 müssen die Aggregate, bei denen die Bauform V10 inzwischen Vorschrift ist, das ganze Rennwochenende (ca. 800km) ohne Wechsel durchhalten, um Kosten zu senken und die Leistungssteigerung (derzeit ca. 900PS bei 19000U/min) zu bremsen.

Technische Innovationen aus der F1 sind unter anderem

  • Drive-by-Wire
  • Aktive Radaufhängung
  • Gangschaltung mit Hebeln am Lenkrad

Wirtschaft

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Die Sportveranstaltungen der Formel 1 werden durch das Formula One Management durchgeführt. Besitzer dieses Unternehmens ist die Slec Holdings, deren Geschäftsführer Bernie Ecclestone ca. 25 % der Firmenanteile besitzt. Weiterhin sind folgende Banken an Slec Hd. beteiligt: BayernLB, Lehman Brothers und J. P. Morgan. Die Formel 1 Teams besitzen nur einen Anteil der mit einem Vetorecht versehen ist.

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