Fakten über Basketball
Basketball ist eine Ballsportart für zwei Mannschaften mit je fünf Spielern. Es ist eine der beliebtesten Sportarten der Welt, insbesondere in den USA, aber auch in Süd- und Osteuropa.

Geschichte
Basketball gehört zu den wenigen Sportarten, die regelrecht "erfunden" wurden. Im Gegensatz etwa zu Fußball, dessen Regeln sich über einen langen Zeitraum gewissermaßen spielerisch entwickelten, wurde Basketball von einem Mann entworfen: Der Kanadier James Naismith entwickelte das Ballspiel 1891 als Hallensport für die Schule. James Naismith hatte erkannt, dass die Kampfbetontheit in anderen Ballsportarten dadurch entsteht, dass sich das ganze Spielgeschehen in derselben Ebene abspielt (vgl. American Football). Er suchte einen weniger kämpferischen Sport mit geringerem Verletzungsrisiko. Zu diesem Zweck verlagerte er die Körbe in eine andere Ebene als die Spieler. Innerhalb weniger Jahrzehnte setzte sich Naismiths Erfindung in ganz Amerika und schließlich weltweit durch. Seit 1936 ist Basketball Teil der Olympischen Sommerspiele.
Einen Quantensprung in der weltweiten Wahrnehmung machte der Basketball 1992, als bei den Olympischen Spielen in Barcelona erstmals Profis zugelassen wurden und das amerikanische "Dream Team" seinen legendären Siegeszug antrat.
Basketball Verbände
Der Weltbasketballverband ist die FIBA (Fédération Internationale de Basketball). Sitz des Deutschen Basketball Bundes (DBB) ist Hagen (Westfalen).
Baskteball Ligen
1946 wurde die erste Basketball-Profiliga, die amerikanische NBA ("National Basketball Association") gegründet. Die NBA gilt als die mit Abstand stärkste Baskteball Liga der Welt. NBA-Spieler wie Michael Jordan oder Shaquille O'Neal sind internationale Superstars. In den letzten Jahren konnten sich zunehmend auch europäische Basketballer in der NBA etablieren, u.a. auch der Würzburger Dirk Nowitzki.
In der Euro League (vergleichbar mit der Champions League im Fußball) spielen die besten Basketball-Teams Europas um den Titel.
In Deutschland wird seit 1939 eine Basketball-Bundesliga ausgetragen. Bis 2003 firmierte sie unter dem Markennamen "s. Oliver BBL". Im Moment gibt es keinen Hauptsponsor, und so heißt sie seit der Saison 2003/2004 wieder "Basketball-Bundesliga".
Baskettball Spielregeln
Ziel des Spiels ist es, den etwa 600 g schweren Ball möglichst oft in den gegnerischen Korb zu werfen, der in einer Höhe von 3,05 Meter hängt.
Beim Basketball gibt es vier Viertel. In Deutschland hat jedes Viertel eine Dauer von 10 Minuten. Steht es am Ende des viereten Viertels unentschieden gibt es Verlängerungen à 5 Minuten ("overtime") bis ein Sieger feststeht.
Für einen erfolgreichen Korbwurf werden zwei Punkte berechnet, ein Wurf, der hinter der so genannten Drei-Punkt-Linie geworfen wurde (d.h. der Wurf erfolgte durch einen Spieler, der zum Zeitpunkt des Wurfes hinter der Linie stand oder abgesprungen war) bringt drei Punkte. Bei einem Foul, während eines Korbwurfversuches, bekommt der gefoulte Spieler soviele Freiwürfe wie mit dem Wurf möglich waren. Wenn der Ball nach einem Foulwurf trotzdem sein Ziel erreicht zählen die Punkte und der gefoulte Spieler bekommt einen Bonus Freiwurf.Ein Freiwurf zählt immer einen Punkt.
Bei den Fouls unterscheidet man persönliche und technische. Bei einem persönlichen Foul ist immer ein Kontakt zwischen den Gegenspielern vorhanden. Aber nicht jeder Kontakt ist ein Foul. Zu den persönlichen Fouls gehören Stoßen, Schubsen, Festhalten, Schlagen, usw. Technische Fouls sind Beleidigungen,anstößige Bemerkungen und Handzeichen, längeres Hängen am Ring nach einem Dunking. Also jedes Fehlverhalten, dass keinen Kontakt beinhaltet. Die Bestrafung der Fouls richtet sich danach, ob das Foul während eines Korbwurfversuchs war oder nicht und ob die Manschaftsfoulgrenze erreicht ist.Manschaftsfoulgrenze bedeutet,dass eine Mannschaft mehr als fünf Fouls in einem Viertel gemacht hat.
Bestrafung persönlicher Fouls: Foul nicht in der Korbwurfbewegung --- Einwurf gegnerische Mannschaft; Foul nicht in der Korbwurfbew., Manschaftsfoulgrenze erreicht--- Freiwürfe; Foul in der Korbwurfbewegung--- Freiwürfe; Foul in der Korbwurfbewegung, Manschaftsfoulgrenze erreicht --- Freiwürfe;
Mit dem Ball in der Hand darf nicht gelaufen werden. Ausnahme sind zwei Schritte die gemacht werden dürfen, wenn der Spieler in der Bewegung den Ball aufnimmt und dann Versucht auf den Korb zu werfen (Korbleger). Nachdem man gedribbelt und danach den Ball aufgenommen hat, darf man nicht wieder beginnen zu dribbeln.Verstöße gegen diese Regeln nennt man Schrittfehler. Kein Schrittfehler ist es wenn man den Ball hällt einen Fuß fest auf dem Boden steht läasst und sich mit Hilfe des anderen Beines um die eigene Achse dreht(Sternschritt).
Taktik im Baskteball Spiel
Üblicherweise übernimmt jeder Spieler eine der drei taktisch relativ festgelegten Positionen: Center, Flügel (Power Forward, Small Forward), Aufbau (Shooting Guard, Point Guard).
Zu den Positionen:
- Center: Center sind meist sehr große Spieler wie Yao Ming oder Jermaine O`Neal,die unter dem Korb sind um den Ball dort zu bekommen und ihn zu "versenken" oder auch Rebounds zu holen.
- Power Forward: Diese Spiele sind meist auch sehr groß und unterstützen die Center in der Nähe deas Korbes.
- Small Forward: Dieser Spieler auch Flügel genannt hält sich zusmmen mit dem Shooting Guard ein der Seite des Spielfeldes auf.
- Shooting Guard: Dieser Spieler hilft dem Point Guard beim Aufbau des Spieles.
- Point Guard: Dieser Spieler konzentriert sich voll und ganz auf den Aufbau des Spieles und ist der sogenannte Spielmacher.
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Wichtige Beasketball begriffe
Korbleger: im englischen lay up genannt, eine der Wurfarten im Basketball
Rebound: ein Rebound erfolgt durch einen Abpraller des Balles und dem Fangen des Verteidigers (defensiver Rebound) oder Angreifers (offensiver Rebound); die Anzahl der Rebounds wird zudem in Statistiken vermerkt.
Steal: sobald ein Spieler seinem Gegner den Ball wegnimmt, wird dieser Vorgang als "Steal" bezeichnet.
Turnover: Ballverlust jeglicher Art z. B. durch einen Schrittfehler oder Fehlpass.
3-Punkt-Spiel: wenn ein Spieler während eines erfolgreichen Korbwurfes gefoult wird und anschließend den Bonus-Freiwurf verwandelt, spricht man von einem 3-Punkt-Spiel (zwei Punkte für den Korb + ein Punkt für den Freiwurf).
Playmaker: der Point Guard einer Mannschaft wird als Playmaker bezeichnet.
Zone: der markierte Bereich, der sich direkt unter dem Korb bis zu Freiwurflinie erstreckt. Die Zone wird auch paint (weil sie in der Regel farblich markiert ist) oder key (genannt ihre Form von oben betrachtet wie ein Schlüssel aussah, bis sie in den 1960ern verbreitert wurde) genannt.
Assist: Passvorlage zu einem Teamkollegen, der diesen Ball erfolgreich in den Korb wirft.
Crossover: Dribbel-Bewegung, die mit einem Kreuzschritt und einem Handwechsel gleichzeitig beginnt
Double-double / Triple-Double: ein Baskteball-spieler hat am Ende eines Spieles in zwei / drei statistischen Kategorien (z. B. Vorlagen und Rebounds / und Punkte) einen zweistelligen Wert.
Dunking: sobald ein Spieler den Basketball mit einer Hand oder zwei Händen senkrecht von oben durch den Ring schiebt, wird dies als "dunken" verstanden. In der NBA wurde der Slam Dunk Contest eingeführt, bei dem ausgewählte Spieler in artistischer Weise den Ball in den Korb „dunken“